Ab jetzt gibt es die in Köln gestartete Freiwilligen-Aktion auch in Berlin. Und es werden auch hier Mitstreiter gesucht!

Einfach mal praktisch werden – das war der Ansatz von Sven Lüdecke, als er sich im letzten Winter dazu entschied, obdachlosen Menschen mit einer ganz besonderen Spende zu unterstützen. Eine kleines, einfaches, aber warmes und trockenes “Zuhause”, das nicht nur einen Schlafplatz für Mensch (und Hund) bietet, sondern eben auch  das Gefühl vermittelt, wahrgenommen zu werden.

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Eine Little Home Wohnbox ist dabei 2,5 m lang, 1,60 m hoch und wird mit Europaletten, witterungsfestem Holz und Dachpappe wärmegedämmt gebaut; ein kleines Bett, ein Tisch und eine Kleideraufhängung sind vorhanden. Die Fertigung einer dieser Schlafboxen kostet etwa 650 Euro – Geld, das Sven Lüdecke zunächst aus eigener Tasche gegeben hat.

Doch zum Glück haben sich schnell immer mehr Unterstützer gefunden, die spenden oder gleich mitbauen, zumal die neuen “Bewohner” auch gerne selbst mit an ihren mobilen Wohnboxen werkeln. So  stellt Little Home nicht nur kleine Dächer über dem Kopf auf die Beine, sondern führt auch Helfer und Obdachlose in einer gemeinschaftlichen Aktion zusammen, die Mitgefühl und Mitmenschlichkeit praktisch auf den Punkt bringt.

Unfassbar, dass es zunächst zum (typisch deutschen) Bürokratie-Stopp kommen sollte, als die Stadt Köln weitere Mini-Häuser für Obdachlose in der Stadt verbieten wollte. Doch es geht zum Glück weiter – die Initiative hat sich mittlerweile als Verein eintragen lassen und ist jetzt auch in der Hauptstadt angekommen!

Morgen, am 4.02.2017,  soll das erste Little Home Berlin gebaut werden:

Ärmel hoch und/oder Geldbörse raus – der Verein freut sich über Unterstützer.

Credits Bilder/Video: Little Home Köln bzw. Little Home Berlin 

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