Platz Gemacht – für 25 Obdachlose und ein neues Bewusstsein

Für 15 Millionen Pfund (kein außergewöhnlicher Preis für die Lage) hatte ein Russischer Oligarch vor drei Jahren die zentralgelegene Stadt-Villa  erworben, um sie zu einer hochpreisigen Freizeitoase auszugestalten. Nun wurde die ungenutzte Villa von einer linken Gruppierung besetzt und zu einem befristeten Platz für Obdachlose umgewandelt.

Die Antifa-Gruppe Autonomous Nation of Anarchist Libertarians , die auch unter der einprägsamen Abkürzung ANAL bekannt ist, hatte die Aktion initiiert und bietet zurzeit 25 Menschen, die ansonsten draußen geschlafen haben, einen sicheren und warmen Ort sowie Verpflegung.

Villa London für Obdachlose besetzt

FB/Autonomous Nation of Anarchist Libertarians

Auch hier wird wieder auf den makabren Gegensatz von (Luxus)Leerstand und Wohnungslosigkeit aufmerksam gemacht. Die Obdachlosenzahlen sind zum Vorjahr nochmals um 16 Prozent gestiegen. Gleichermaßen ist die Zahl der leerstehenden Wohnungen  und Häuser im ganzen Land weiterhin hoch – so sollen 200.000 Häuser seit mindestens 6 Monaten unbewohnt sein. Allein in London gibt es viele Häuser, die aus Investitionsgründen für Millionenwerte erworben wurden und unbewohnt bleiben.

There are so many empty buildings like this one in central London.


einer der Aktivisten zu theguardian.com

 

leerstand england wohnraum

Eine gute und vor allem eben auch medienwirksame Aktion (, deren juristische Nachspiele sicherlich leider noch andauern werden).

Und naja: Da heißt es doch immer, Berlin solle sich mal ein Vorbild an der “Weltstadt London” nehmen …

via theguardian.com

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